Freiburger Spielzeugbörse


 
 
Der Sonntag, 19.02.2012

 


BZ, 18.02.2011

 


BZ, 18.02.2011

 


BZ, 01.03.2010

 


BZ, 25.2.2010

 


FWB, 17.2.2010

 


BZ, 21.11.2009

 


BZ, 27.2.2009

 


BZ, 15.2.2008

 


BZ, 12.2.2008

 


Schnäppchen und Raritäten (BZ, 15.11.2004)
Minitrix, Roco, Fleischmann picolo und Arnold - vielen Menschen werden diese Begriffe nichts sagen. Umso geläufiger sind sie Besuchern und Ausstellern der Spielzeugbörse. Reihenweise gehen Modelleisenbahnen dieser Marken über den Tisch. Den roßteil aber stellen die Märklin-Modelle. Da gibt es alles, was das Sammlerherz begehrt, von der einfachen Lok über Anhänger bis hin zu Brücken und Bogenweichen. Aussteller Dieter Braun kommt aus dem französischen Holbach-les-Bitches, um seine Märklin-Eisenbahnen auszustellen: "Spur 0, Spur I, HO - ich habe alles". in Prachtstück ist seine Lkomotive aus dem Jahr 1905, die heute aber keinen Käufer findet. Einige Meter weiter steht Harald Evers aus Frankfurt. Vor seinem Tisch sammelt sich eine bewundernde Menschenmenge.  "Meine Herren, der Schnelltriebwagen 800 von Märklin aus dem Jahr 1952", sagt Evers. 4600 Euro willer dafür - das wohl teuerste Exemplar der Börse. "Ein wunderbares Exemplar, nur leider etwas teuer", bemrkt ein Besucher und zieht weiter. Der Großteil der Besucher sind ältere Herren mit Lesebrillen, die nach Raritäten Ausschau halten. "30 Jahre sammle ich nun Eisenbahnen der Spur I, eine wirkliche Sucht", erzählt der Pensionär Klaus Meier. Zu Hause hat er ein ganzes Zimmer mit seinen Schätzen eingerichtet. Karl Hennböhl verkauft hier einen Teil seiner Sammlung. "Seit meiner Jugend bin ich mit dem Virus Modelleisenbahn infiziert", so der 66-jährige. Jüngere Besucher findet man eher vor den Ständen der Blechspielzeug- und Puppenhändler. Petra Stock und ihre Tochter stehen vor einem Puppenservice aus dem Jahr 1910 und staunen. Badische Zeitung, 15.11.2004, Seite 17

Alter schützt vor Spieltrieb nicht: Sammler bei der Spielzeugbörse (BZ, 25.2.2002)
Alter schützt vor Spieltrieb nicht: Sammler bei der Spielzeugbörse
Räder, Fummel, Raritäten
Bei Second-Hand- und Spielzeugbörse kamen Schnäppchenjäger und Sammler auf Ihre Kosten
Wer am Samstag Lust auf Schmökern, Kaufen oder Tauschen hatte, war gut dran: In der Neuen Messe fanden gleichzeitig die Second-Hand Börse sowie die Spielzeug- und Modellbahnbörse statt.
Bei den gebrauchten Klamotten, Fahrrädern, Spielen und Büchern ging es schon am frühen Morgen rund: "Um halb neun war schon ein großer Ansturm, geöffnet haben wir aber erst um neun", berichtete Karlheinz Koob, Koordinator der Second-Hand-Börse . Etwa 7000 Besucher seien da gewesen, schätzte er gegen Ende. Die meisten waren auf der Suche nach Klamotten: "Hier gibt es Insider-Sachen, die man sonst nirgends findet", sagten Simon Sala (18) und Vanessa Meister (18). Zum Beispiel das alte Zigarettenetui, das sie für drei Euro neben mehreren Hosen, gestreiften Socken und einer Jacke ergattert haben. Gut bewährt haben sich nach Auskunft der Veranstalter aber auch die neueren Bereiche wie der Fahrrad- und der Spielemarkt. Und auch die Bücher, die diesmal zum ersten Mal dabei waren, stießen auf viel Interesse: "Hier ist ein Publikum, das sich für Bücher interessiert", sagte Antiquar Berthold Niehaus.
Bei den Spielwaren und Modellbahnen in der Halle nebenan ging es nicht darum, mit günstigen Gebrauchsgegenständen ein Schnäppchen zu machen: Hier trafen sich die Sammler auf der Suche nach wertvollen Raritäten. Zwar haben manche von ihnen ihre Leidenschaft für Modelleisenbahnen oder Puppen in ihrer Kindheit entdeckt - inzwischen sind sie aber längst erwachsen. So wie ein 52-jähriger Modelleisenbahnsammler: "Ich habe meine erste elektrische Eisenbahn mit sechs Jahren bekommen", erzählte er. Seitdem sei er nicht mehr von den Eisenbahnen los gekommen. Und diesen antiken Miniaturbus, der vor ihm auf dem Tisch liegt, den habe er zu Hause, sagte er stolz: "In Berlin bin ich als Kind in den 50ern in dem Original gesessen."
Die Modelleisenbahnen nahmen den meisten Raum in der Messehalle ein. Das sei zwar schon immer so gewesen, sagte Veranstalter Michael Hauser, "doch die Puppen und Bären gehen immer mehr zurück." Die Sammler aber nicht: Mehr als 2000 Besucher hatte Hauser gezählt. Badische Zeitung, 25.2.2002, Seite 20

jko, der Affe und ein "Krokodil" hielten nach neuen Besitzern Asuschau (BZ, 19.12.1989)