Freiburger Spielzeugbörse


 
 
Spielzeug fürs Sammlerherz (BZ, 13.02.2017)

 


Spielsachen von einst (BZ, 10.02.2017)

 


Nostalgischer Ausflug in die Kindheit (BZ, 09.02.2017)

 


Spielzeugbörse in der Messe Freiburg (Freiburger Wochenbericht, 08.02.2017)

 


Auf der Spielzeugbörse erfüllen sich vor allem Erwachsene ihre Kindheitsträume (BZ, 21.11.2016)
Gut 1500 Besucher zählte die 62. Ausgabe der Spielzeugbörse in der Rothaus-Arena. Sie sorgte einmal mehr für strahlende Augen von Mittvierzigern.
Das kleine Mädchen hat gerötete Wangen und blaue Augen, sein Blick verliert sich in der Ferne. Es trägt ein weißes Kleid, die dünnen Beinchen stecken in braunen, sorgfältig geschnürten Lederschuhen. Sein brünettes, strähniges Haar legt sich über die schmalen Schultern. Produktionsjahr 1898, Firma Kämmer & Reinhardt. Besitzerin Mireille Goetschy ist begeistert: "So eine große Puppe hatte ich noch nie."

Das Mädchen ist die größte und zugleich älteste Puppe am Stand von Puppenliebhaberin Goetschy. Eigentlich betreibt die 55-Jährige in Frankreich eine Puppen- und Bärenklinik und haucht dort besonders demolierten Exemplaren neues Leben ein. Doch am Wochenende ist sie nach Freiburg in die Rothaus-Arena gekommen, als eine von 155 Ausstellern, die hier auf der 62. Spielzeugbörse ihre Waren präsentieren.

Rund 1500 Besucher haben am Samstag ihren Weg auf das Messegelände gefunden, schätzt Veranstalter Michael Hauser. Der Inhaber des Spielzeugladens Holzpferd in der Freiburger Altstadt hat die Veranstaltung im Jahr 1986 ins Leben gerufen – mittlerweile hat sie sich zu einer der größten Messen ihrer Art in Süddeutschland entwickelt. Anders als man zunächst vermuten würde, richtet sich die Spielzeugbörse jedoch nicht primär an Kinder: "Wir sprechen fast nur Sammler an", sagt Hauser. Und tatsächlich begegnet man auf der rund 3000 Quadratmeter umfassenden Ausstellungsfläche vielen Mittvierzigern und -fünfzigern, die mit strahlenden Augen auf der Suche nach dem nächsten Prachtstück durch die Halle eilen.

Jeder hier hat sein Spezialgebiet, und es scheint nichts zu geben, was es nicht gibt. An einem Stand rechts neben dem Eingang stapeln sich Modellautos verschiedenster Ausfertigungen: Daumengroße Traktoren in allen erdenklichen Farben wetteifern mit formidablen Rennautos und Oldtimern um die Aufmerksamkeit der Besucher. Der Fokus der Spielzeugbörse liegt aber ganz klar auf Modelleisenbahnen vergangener Zeiten. Für die kultigen Modelle der Traditionsfirma Märklin gehen bisweilen hohe dreistellige Summen über die Theke. Daneben findet sich gleich das passende Zubehör, um die Eisenbahnszenerie im heimischen Keller wieder etwas aufzupeppen: Schienen und Anhänger beleben den Bahnverkehr, Miniaturhäuser und -bäume sorgen für ein bilderbuchgleiches Panorama.

Und dann ist da auch noch Paul Wintermantel. Der Mann mit den grauen Haaren und der sportlichen Kappe hat eine ganz besondere Leidenschaft: Er sammelt Modelle von Baumaschinen aller Art – seit 1972. An seinem unscheinbaren Stand in der Mitte der Halle dominiert das leuchtende Gelb der zahlreichen Bagger, Kräne und Betonmischfahrzeuge. "Damit habe ich schon als Kind gespielt", erzählt er. Sein ältestes Modell ist ein Miniaturbagger aus dem Jahr 1969, noch ganz ohne Sitz und Metallkette. Wintermantels Begeisterung gilt vor allem der Entwicklungsgeschichte der verschiedenen Modelle: "Die werden immer detailreicher und ausgefeilter."

Doch was ist es, das die Sammelleidenschaft dieser ganzen Menschen ausmacht? Veranstalter Michael Hauser ist sich sicher: "Man möchte sich den Kindheitstraum erfüllen, für den man früher kein Geld hatte." Wenn dem so ist, dann sind am Samstag in Freiburg bestimmt viele Träume in Erfüllung gegangen.


Alter schützt vor Spieltrieb nicht: Sammler bei der Spielzeugbörse (BZ, 25.2.2002)
"Wir machen das jetzt zum 61. Mal", sagt Michael Hauser, der Chef des Freiburger Spielzeugladens "Holzpferd". Gemeint ist die Freiburger Spielzeugbörse, welche Hauser seit 1986 je zweimal jährlich organisiert. Die Veranstaltung gilt als einer der größten Marktplätze für antikes Spielzeug in Süddeutschland. Auf 3000 Quadratmetern präsentieren rund 150 Aussteller, davon 120 private Anbieter und 35 gewerbliche Händler, zum Beispiel Modelleisenbahnen, Modellautos, Blechspielzeug, Puppen und Plüschtiere. Wer will, kann dort den Wert eigener Spielwarenschätze bestimmen lassen.

Badische Zeitung, Ticket, 13.11.2015

 


Badische Neueste Nachrichten, 12.11.2015

 


Der Sonntag, 25.01.2015

 


Modellbauer leben in einer ganz eigenen Welt (BZ, 17.2.2014)

Bei der Spielzeugbörse in der Freiburger Messe sind die Modelleisenbahnen Männersache / Frauen eher bei Puppen und Stofftieren.

Manche sind stattlich, mit vielen Fenstern und Erkern, andere sind Einfamilienhäuser mit Gärten, dann ist da eine Reihe mit Geschäften – Restaurants, Boutiquen, Banken. Normalerweise stehen diese Häuser bei Karlheinz Bausch auf dem Speicher. Miniatur-Welten, die ergänzen, worum es eigentlich geht: um Modelleisenbahnen, die, wenn sie aufgebaut sind, eine Umgebung brauchen. All das, aber auch Puppen und Stofftiere boten 120 Privataussteller und 35 Händler am Samstag bei der Spielzeugbörse auf dem Messegelände.

Die Häuser von Karlheinz Bausch fallen ins Auge. "Mir gefallen sie", sagt er. Sofort ergänzt sein Sohn Johannes (9): "Und mir auch!" Bei den meisten anderen Ausstellern liegen nur Zugwaggons und andere Zugteile etwas steril aneinandergereiht, die meisten von der Marke Märklin. Bei Karlheinz und Johannes Bausch dagegen lässt sich die Welt um die Züge herum erahnen. Daheim auf dem Speicher bauen sie das alles auf, zusammen mit dem Vater von Karlheinz Bausch, dem Großvater von Johannes. Der hat die Modelleisenbahn-Leidenschaft einst ebenso an seinen Sohn weitergegeben wie es jetzt bei Karlheinz Bausch und Johannes geschieht. Die Freunde von Johannes beneiden ihn um die kleinen Züge. Doch wahrscheinlich ist das bald erstmal vorbei, glaubt sein Vater: Er selbst hat als Jugendlicher und junger Erwachsener auch 15 Jahre Pause gemacht. Bis jetzt ist Johannes begeistert mit dabei, wenn sein Vater zwei Mal im Jahr auf der Spielzeugbörse tauscht und verkauft, was er nicht mehr braucht.


Stöbern (BZ, 14.2.2014)
Stöbern, staunen, feilschen: Ihrer Sammelleidenschaft können Besucher der Freiburger Spielzeugbörse am Samstag, 15. Februar, von 11 bis 16 Uhr in der Rothausarena frönen. Dort gibt es altes Spielzeug, Eisenbahnen, Puppen, Schönes aus Holz und Blech zu erstehen. Eintritt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, Jugendliche 2 Euro (10-16 Jahre), Kinder sind frei.

Tipps von Radio Regenbogen, 16.11.2013

 


Mitschnitt   mp3

BZ, 23.02.2012